Sonntag, 26. April 2009

Geht es auch rückwärts?

(Flugstunden: 3h 40m) So langsam geht es immer besser. Den ersten Akku habe ich verschwebt mit gaaaaanz langsamen Pirouetten und mit Vierecke abfliegen im Nasenschweben.

Den zweiten und dritten Akku habe ich dann mit Rundflug verbraucht. So langsam traue ich mich auch etwas tiefer runter, die Kurven werden auch schöner mit der Zeit. Loopings und Stall Turns hingegen sehen immer noch nach Rumgeeier aus.

Mir ist aufgefallen, dass ich echt Schwierigkeiten habe beim Rundflug die Geschwindigkeit zu ändern und den Heli auf selber Höhe zu halten, meist steigt er mir dabei ein ganzes Stück hoch.

Mit dem dritten Akku habe ich mich dann auch wieder an etwas Neues gewagt und bin ein bisschen rückwärts geflogen: erst nur vorwärts kleiner Stall (Turn) und rückwärts zurück Stall (Turn) und nochmal , dann noch eine halbe Acht im Rückwärtsflug; Das ging auch erstaunlich sauber und hat Spaß gemacht.

Ich habe mich dann aber ganz schnell gebremst und hab mich gezwungen die letzten Minuten zu verschweben, damit ich nicht zu übermütig werde.

Samstag, 25. April 2009

Der erste Looping

(Flugstunden: 3h 20m) Gestern und heute war ich wieder fliegen. Gestern habe ich weiter Achten geübt. Die Gaskurve hatte mir noch nicht so gut gefallen, ich habe dann Idle 1 von 100%, 90%, 80%, 90%, 100% geändert auf 95%, 85%, 80%, 85%, 95%.

Heute Mittag war ich dann wieder fliegen und der Wind war einfach unerträglich. Nach dem zweiten Akku habe ich das Fliegen dann abgebrochen und war sehr froh, den Heli doch noch heil gelandet zu haben. Mehr als 4 Bft sind wohl einfach zu viel für mich. Außerdem haben meine Augen von Wind und Mittagssonne so gebrannt, dass ich fast nichts mehr sehen konnte.

Suchbild: Wo ist der Helikopter

Heute Abend war dann aber tolles Flugwetter. Fast komplett windstill und die Sonne hat auch nicht mehr geblendet. Ich glaube abends fliegt es sich wirklich am besten.


Nach anfänglichen Schwebeübungen - Heck, Seiten, Nase - habe ich dann mit dem Rundflug weiter gemacht. Nachdem ich das erste Mal ein paar Steilkurven geflogen bin, hat es mich so in den Fingern gejuckt, dass ich Loopings fliegen musste.


Hat auch alles geklappt und ich konnte den Heli in einem Stück wieder mit nach Hause nehmen.

Montag, 20. April 2009

Die erste Acht

(Flugstunden: 2h 20m) Heute war wunderschönes Flugwetter, klar, warm und fast windstill (2 Bft). Die Wind-Vorhersagen hole ich immer auf "Windfinder" oder "meteomedia", finde die beiden Seiten sehr gelungen.

Nachdem das Übungs-Landegestell jetzt dauerhaft ab ist, habe ich die Flugzeiten neu berechnet, ich fliege nämlich nur nach Timer, ohne Lipo-Blitzer und Co. Das Entfernen des Übungsgestells hat 1m 20s zusätzliche Flugzeit gebracht, also jetzt 7m 40s. (Fliege mit 6s 2500mAh)

Zum Fliegen bin ich aber erst gegen 19 Uhr gekommen, da stand die Sonne schon recht tief und die Wiese lag im Halbschatten.

Schon mit dem ersten Akku habe ich weiter Nasenschweben geübt, sonst musste ich mich immer erstmal 1-2 Akkus einschweben bevor ich mich daran getraut habe. Also meine Angst wird merklich weniger. :)

Mit dem zweiten und dritten Akku bin ich Achten geflogen, das klappte erstaunlich gut - Rundflug ich komme. Allerdings habe ich mich das nur in großer Höhe getraut und die Achten waren zum Teil auch noch recht unrund.


Landung im weichen Gras


Was mir noch aufgefallen ist, ist, dass mir die Drehzahl doch etwas zu gering erscheint. Wenn ich mit dem Heli runtergehe und ihn dann mit Pitch abfange, geht das nur langsam und ich bilde mir ein, Strömungsabrisse am Hauptrotor zu hören, ich denke etwas mehr Drehzahl würde dies verbessern. Ich fliege momentan im Stellermodus, 6s, Ritzel 12 Zähne, Pitchkurve -4 bis +10, Gaskurve 0, 40%, 70%, 85%, 100%.

Samstag, 18. April 2009

Kreise im Wind

(Flugstunden: 2h) Endlich Samstag!
Heute war es recht windig (4 Beaufort), fliegen waren wir trotzdem. Bei Wind zu fliegen ist schon recht anstrengend, aber als Hamburger sollte man sich wohl möglichst schnell abhärten, was Wind angeht. Den ersten Akku habe ich durchgeschwebt um mich an die Böen zu gewöhnen. Ich musste zum Teil schon recht stark gegensteuern, besonders nervig finde ich, dass die Böen den Heli teilweise schon recht stark hochziehen oder runterdrücken. Erst beim dritten Akku habe ich mich dann getraut, Nasenschweben weiter zu üben, diesmal in sehr hoher Sicherheitshöhe, ich habe dem Wind einfach nicht vertraut.

Zum Schluss habe ich dann auch noch meinen ersten Kreis geflogen - naja, um es als Kreis zu erkennen, war schon recht viel Phantasie notwendig - ausserdem bin ich so hoch geflogen, dass man den Heli eh kaum gesehen hat. Aber zumindest ist er nicht abgestürzt :)

Nichtnewtonsches Fluid
Auf dem Rückweg waren wir noch Lebensmittel einkaufen und haben auch was zum Spielen mitgebracht, nämlich Maisstärke. Aber seht selbst, wie sich ein nichtnewtonsches Fluid verhält.



Dienstag, 14. April 2009

Ohne Netz und doppelten Boden

(Flugstunden: 1h 37m) Die Stützräder müssen ab.














Da ich nicht möchte, dass der Heckrotor im Gras häckselt, habe ich mir eine Holzplatte zum Starten und Landen mitgenommen (50x70cm).














Das Landen auf der kleinen Platte ist schon recht friemelig.














Das fliegen ohne Landegestell fühlt sich an wie das erste mal ohne Stützräder.

Montag, 13. April 2009

Immer der Nase nach

(Flugstunden 1h 17m) Heute habe ich mich getraut.














Nasenschweben. Diesmal auch ohne kaputte Zahnräder. Bin allerdings noch sehr Aufgeregt und das Nasenschweben ist noch wackelig.

Sonntag, 12. April 2009

Es geht auch höher

(Flugstunden 0h 58m) Gestern und Heute bin ich wieder fliegen, es geht voran. Heute habe ich angefangen im Heckschweben Vierecke vor mir abzufliegen.














Ich verliere langsam die Angst vor der Höhe und der Helikopter darf auch einmal höher fliegen.

Freitag, 10. April 2009

Endlich wieder in der Luft

(Flugstunden 0h 19m) Nach langer Pause war ich Heute wieder fliegen. Inzwischen habe ich 3 Akkus und kann somit fast 30Min lang fliegen. Geübt wurde Heckschweben, diesmal ohne Drehungen.